Yves Eigenrauch: Ehrlicher Schalker durch und durch

Yves Eigenrauch, geboren 1971 in Minden, Westfalen, war einer der Fußballspieler, die sich durch Solidität auf dem Platz und nicht durch medial-interessantes Verhalten einen Namen gemacht haben. In seiner zwölfjährigen Profikarriere spielte er für sage und schreibe einen Verein – die Königsblauen aus Gelsenkirchen.

Bevor er dort im Jahr 1990 seine Profilaufbahn begann, stellte er in der Jugend von Arminia Bielefeld die Weichen für seine spätere Laufbahn im bezahlten Fußball.

Obwohl nur für die Nationalmannschaft nominiert, aber ohne Einsatz, kann Yves Eigenrauch auch auf einen internationalen Erfolg zurückblicken. Mit dem Schalke 04 gewann er 1997 den UEFA-Cup. In den Jahren 2001 und 2002 holte er mit den Knappen den Pokal in den Ruhrpott. Für den A-Kader wurde zwar von Berti Vogts für das Spiel gegen Brasilien im Jahr 1998 in Stuttgart nominiert, musste aber mit einem Platz auf der Bank Vorlieb nehmen.

Als Abwehrspieler blieb die Zahl der selbst erzielten Treffer mit drei Toren überschaubar. Wesentlich bedeutender sind andere, ebenfalls überschaubaren Zahlen. Während seiner insgesamt 229 Bundesligaeinsätze erhielt er lediglich 15 mal eine Verwarnung, keine einzige Rote Karte und war nie gesperrt.

Für einen Verteidiger geradezu eine herausragende Leistung. Sportwetten bieten heute auch die Möglichkeit, im Rahmen von Livewetten auf die nächste Verwarnung oder den nächsten Platzverweis zu setzen. Yves Eigenrauch wäre hierfür kein Kandidat gewesen. Gerade bei der anstehenden WM in Brasilien im Jahr 2014 werden Sportwetten den nächsten Höhenflug haben. Erste Prognosen und Quoten sind auf www.Sportwettenbonus.eu nachzulesen, dem Fachportal rund um Sportwetten mit Tipps, Strategien und Informationen.

Während andere Ex-Fußballprofis weiterhin im Rampenlicht stehen, sei es durch ein öffentliches Privatleben, sei es durch die Tätigkeit als Sportmoderatoren, konzentriert sich Yves Eigenrauch überwiegend gemeinnützigen Projekten, beispielsweise einem generationenübergreifenden Wohnprojekt in Gelsenkirchen.

Im Jahr 2005 machte der Ex-Profi im Rahmen eines Artikels für die taz noch einmal auf sich aufmerksam, als er infrage stellte, ob es legitim sei, für gewonnene Spiele Gelder anonymer Spender anzunehmen. Mit Blick auf die Vorbildfunktion, die Berufsfußballer in unserer Gesellschaft haben, hat der diese Frage deutlich verneint.

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